Archiv für den Monat: Mai 2014

Menschen mit Demenz verstehen lernen

Menschen mit Demenz verstehen

© Jürgen Fälchle – Fotolia

Menschen, die demenziell erkrankt sind, leben – je nach dem Stadium ihrer Erkrankung –  in zwei, drei oder noch mehr Welten. Auf alle Fälle erkennen sie bewusst oder unbewusst, dass sich ihr Wissen, das sie über die langen Jahre des Lebens erworben haben, allmählich buchstäblich in Luft auflöst.

„Wissen ist Macht“, heißt ein bekanntes Sprichwort. Alte Menschen werden in der Literatur, in der Kunst und der Gesellschaft mit Weisheit und einem großen Erfahrungsschatz in Verbindung gebracht. Wenn diese Attribute langsam, aber sicher schwinden und der Betroffene seinen reichen Wissens- und Erfahrungsschatz verliert, dann reagiert er mit Wut, Ärger und Aggression. Diese Wutzustände äußern sich unkontrolliert und sind nicht unbedingt zu steuern. Tragischerweise richten sich diese Gefühlsausbrüche meist gegen die Menschen, die dem Betroffenen am nächsten stehen. Weiterlesen

„E“ wie Erinnern

E - wie erinnern

© Gabriele Rohde – Fotolia

Erinnern, was ist das?
Erinnern, wozu?
Erinnern, wie geht das?

Das Leben eines Menschen, seine ganze Persönlichkeit, ist nichts weiter als eine einzige Ansammlung von Erinnerungen, die zueinander in Beziehung stehen und in ihrer Summe zum  einen und in ihren diversen Verknüpfungen zum anderen die Identität eines Menschen  ergeben. Weiterlesen

Zeitgeschenke – das macht Sinn

hilfe der zeitDie Zeit ist eines der kostbarsten Güter, die wir haben. Sie ist, wie sie ist. Wir können sie weder beeinflussen noch erkaufen, weder nachholen noch verändern. Ein Tag hat 24 Stunden, das ist ein unumstößliches Gesetz und keine Minute, die wir gelebt oder auch vergeudet haben, kommt jemals wieder zurück. Grund genug für uns Menschen, uns in dieses Faktum in Demut zu fügen und uns im Gegenzug Gedanken zu machen, ob wir an unserem Umgang mit der Zeit etwas verändern können, denn diesen haben wir selbst in der Hand. Weiterlesen

Hilfreiche Gedanken, wenn das Schreien unerträglich wird

Hilfreiche Gedanken

© Fotowerk – Fotolia

Als pflegender Angehöriger sind Sie im Dauereinsatz und im Dauerstress, wenn es um die Sorge um Ihren demenziell Erkrankten geht. Sie sind immer präsent und Ihre Gedanken lassen selten andere Themen- und Denkwelten zu als die Demenz.

Wenn dann noch sehr unangenehme und belastende Verhaltensweisen Ihres zu Pflegenden dazukommen, dann ist oftmals das Maß des Erträglichen erreicht. Weiterlesen