Archiv der Kategorie: Leben mit Demenz

Seelensprengstoff Silvester

Achtung Silvester

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Jedes Jahr wieder – die Nationen rund um den Erdball feiern den Beginn des neuen Jahres mit beeindruckenden Feuerwerken und Shows. Für viele Menschen sind die farbenprächtigen Shows eine große Freude und helfen dabei, das neue Jahr mit guten Wünschen und einem Spektakel zu „ beschwören“. Doch wie immer im Leben heißt es in diesem Fall: Des einen Freud ist des anderen Leid. Weiterlesen

Vergeben und Verzeihen

Vergeben und Verzeihen

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Das Vergeben und Verzeihen ist ein Thema, das gerade Söhne und Töchter von demenziell erkrankten Menschen immer wieder beschäftigt.

Nicht immer laufen Eltern-Kind-Beziehungen optimal. Sehr oft stehen ungelöste Konflikte im Raum und es ist noch nicht allzu lange her, dass die Erziehungsmethoden von körperlicher Gewalt geprägt waren. In anderen Fällen hat der Vater oder die Mutter die Familie verlassen. Weiterlesen

„Sonne, liebe Sonne, komm ein bisschen runter“

Spaziergang im Herbst

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Sicher können Sie sich noch an dieses Kinderlied erinnern. Gerade im Dezember ist der Anfangsreim dieses Liedes hochaktuell und sogar verantwortlich für unsere physische und psychische Gesundheit.

Über die dunkle Jahreszeit leeren sich die Melatonin-Speicher in unserem Körper, was wiederum dafür verantwortlich ist, dass sich die depressiven Verstimmungen und die Grippewelle auf dem Vormarsch befinden. Weiterlesen

Advent – Zeit der Erinnerung

Advent - Zeit für Musik

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Nun ist es wieder so weit. Der Advent steht vor der Tür und bringt eine Menge Erinnerungen an frühere Zeiten zurück.

Der Duft von frisch gebackenen Lebkuchen, Tannenzweigen, Zimt und Koriander zieht durch die Zimmer. Weihnachtslieder bestimmen die Radioprogramme und die akustische Kulisse in den Kaufhäusern.

Für uns pflegende Angehörige kann diese permanente Weihnachts- und Adventskulisse eine große Chance bieten für Erinnerungsarbeit pur. Weiterlesen

Gedanken zum Wert der Pflege

Das kleine 1×1 des Pflegegeldes

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Die neue Pflegereform ist auf den Weg gebracht und wird ab 2017 wirksam werden. In dieser Gesetzesreform werden ENDLICH Entlastungsangebote im größeren Umfang für pflegende Angehörige beinhaltet sein und das ist gut so. Es hat lange genug gedauert, bis man die pflegenden Angehörigen als das wahrgenommen hat, was sie sind: Die größte Gruppe von Menschen in unserem Land, welche die Dienstleistung Pflege anbietet. Weiterlesen

Tipps für die kalte Jahreszeit

Kurzer Poncho für Rollstuhlfahrer

© Alexander von Wiedenbeck

Für Mütter und pflegende Angehörige beginnt im Herbst und im Winter eine wahre Leidenszeit. Das hängt sehr eng mit dem An- und Ausziehen zusammen, das sowohl für Babys, Kleinkinder, aber auch für Senioren, die nicht mehr so beweglich sind, eine furchtbare Prozedur sein kann und oftmals den Gang an die frische Luft verleidet. Das wiederum kann fatale Folgen haben für die Gesundheit, aber auch für das Gemüt. Weiterlesen

Mit Musik eine Brücke zu den Erinnerungen bauen

Bett im Kornfeld

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Dieser Schlagertitel hat es in sich für Wolfgang. Er ist 73 Jahre alt und vor zweieinhalb Jahren wurde bei ihm Demenz diagnostiziert. Einmal in der Woche geht er mit Bianca Mattern in den Pferdestall zum Arbeiten. Bianca ist die Chefin von „NonnaAnna® – Montessori für Senioren“. Die Stallarbeit ist eine individuelle Betreuung und Beschäftigung für Wolfgang und wird von der Pflegekasse bezahlt. Diese Aufgabe gibt ihm das Gefühl wichtig zu sein, etwas zu leisten. Vor allem reißt sie ihn aus seiner depressiven Stimmung heraus. Er genießt es, mit Bianca zu schuften und zu schwitzen. Voller Energie füllt er die Schubkarre mit Stroh und fährt sie zu den Pferdeboxen. Weiterlesen

Liebe, liebe Sonne, komm‘ ein bisschen runter …

Herbstspaziergang

© Katarzyna Bialasiewicz photographee.eu – Fotolia

Sicher können Sie sich noch an dieses Kinderlied erinnern. Gerade im November und Dezember ist der Anfangsreim dieses Liedes hochaktuell und sogar verantwortlich für unsere physische und psychische Gesundheit.

Über die dunkle Jahreszeit leeren sich die Melatonin-Speicher in unserem Körper, was wiederum verantwortlich dafür ist, dass sich depressive Verstimmungen und die Grippewelle auf dem Vormarsch befinden. Weiterlesen

So gewinnen Sie wertvolle Zeit für sich selbst

Mit Kindern über Demenz sprechen

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Liebe Leserinnen und Leser,

als pflegende Angehörige dreht sich Ihr gesamtes Denken und Handeln in der Regel um das Wohlergehen Ihres demenziell Erkrankten und die Bewältigung des Alltags incl. Haushalt. Weiterlesen

Mit Kindern über Demenz sprechen

Mit Kindern über Demenz sprechen

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Wenn in einer Familie Demenz zum Thema wird, weil Oma oder Opa, Tante oder Onkel davon betroffen sind, dann sind die Erwachsenen im Zweifel, wie die Kinder darauf reagieren. Dürfen die Kinder die Wahrheit erfahren? Macht das Thema den Kindern Angst? Können Kinder überhaupt verstehen, was Demenz ist?

Meine klare Antwort darauf lautet:
„Ja, Kinder dürfen und müssen die Wahrheit erfahren.“ Weiterlesen

Alzheimer: „Ein Abschied auf Raten“

zdf-interview-eva-maria-poppSchlimm ist es nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für deren Angehörige, die den förmlichen Zerfall des Geistes eines geliebten Menschen mit ansehen müssen.

Aufklärung, Ratschläge und damit Hilfe rund um das Thema ‪Alzheimer und Demenz‬ bietet die ‪Wehrfritz‬ GmbH mit ausgewählten Produkten und innovativen Konzepten. Ebenso Eva-Maria Popp – als Coach begleitet sie Betroffene und ihre Familien im Alltag. Weiterlesen

Die WHO mahnt das gesellschaftliche Defizit einer alternden Gesellschaft an!

nonna-annaEin Plädoyer für Montessori für Senioren

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) liefert im Herbst 2015 erstmals einen Weltbericht über Altwerden und Gesundheit und mahnt darin gewaltige Veränderungen an im gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema Alter.

Es seien radikale Veränderungen in den Gesundheitssystemen nötig sowie in der Art und Weise, wie die Gesellschaft alte Menschen wahrnehme. Weiterlesen

Erinnern als Prophylaxe

erinnerungsbuchJe älter wir werden, umso mehr gewinnt die Vergangenheit und alles, was wir früher erlebt, gemacht, gefühlt, gegessen … haben, an Bedeutung. Während der Jugendzeit und des Erwachsenenalters sind wir viel zu beschäftigt mit den täglichen kleinen und großen Sorgen, als dass wir uns Gedanken machen könnten um früher. Allerdings wächst mit zunehmendem Alter die Freude am Erinnern. Das gilt für die meisten Seniorinnen und Senioren.

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Hilfe für Jung und Alt – Caresharing macht es möglich

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Als pflegende Angehörige eines demenziell Erkrankten können Sie ein Lied davon singen, wie anstrengend und zeitraubend Pflege sein kann.

Sie sind den ganzen Tag damit beschäftigt, Ihrem Angehörigen die volle Aufmerksamkeit zu schenken, den Haushalt in Schwung zu halten, Arzttermine einzuhalten usw.

Das ist sehr kräftezehrend und schreit nach Hilfe und Unterstützung. Weiterlesen

Wenn die Schmerzen den letzten Nerv rauben

Verhaltenstagebuch

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Es gibt Tage im Leben von uns pflegenden Angehörigen, die uns den letzten Nerv rauben. Unsere Lieben sind aufreibend, aggressiv, laut, unruhig – keiner weiß warum.

Diese veränderte Verhaltensweise könnte ein deutlicher Hinweis auf einen lang anhaltenden und dauerhaften Schmerzustand sein. Weiterlesen

„HILFE – HILFE – HILFE“

Auf Gefühle eingehen bei mit Menschen mit Demenz

© Westend61 / Michael Bader

Diese Worte höre ich jeden Tag stundenlang. Sie werden flehentlich gerufen von einem Mann, der in einem Altenheim in meiner Nachbarschaft lebt.

Es zerreißt mir das Herz, wenn ich das höre. Ist denn keiner da, der sich in die Situation dieses Mannes hineinversetzen könnte, der sich darum bemüht, ihn zu verstehen. Weiterlesen

Helfen hilft …

Hilfe annehmen

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Schon die Beatles haben sich in ihrem legendären Song „Help“ mit dem Thema des Helfens auseinandergesetzt und trotz ihrer Jugend erkannt, wie es Menschen im fortgeschrittenen Alter geht, die Hilfe brauchen:

„When I was younger, so much younger than today
I never needed anybody’s help in any way.
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Energietankstelle SONNE – Auszeit vom Pflegealltag

Hängematte

© La Siesta

Als pflegende/r Angehörige/r sind Sie ständig, Tag und Nacht, damit beschäftigt, sich um Ihren demenziell Erkrankten zu kümmern, sich zu sorgen, sie oder ihn zu hegen und zu pflegen. Das kostet SEHR VIEL Energie. Wie Sie vom Autofahren wissen, bleibt das Auto irgendwann am Straßenrand stehen, wenn Sie nicht nachtanken und mittels Benzin für Stoff und Power im Tank sorgen.

Ähnlich ist es mit Ihrer persönlichen Energiebilanz. Wenn Sie immer nur Vollgas fahren ohne nachzutanken, dann ist der Tank plötzlich, von einer Sekunde auf die andere, leer und es geht in der Folge gar nichts mehr!!!! Weiterlesen