Demenz einmal anders betrachtet – eine Definition

Definition Demenz

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D wie Demut
Demut bedeutet, dass wir unser Schicksal annehmen und nicht länger damit hadern. Das ist die beste Voraussetzung für ein glückliches und zufriedenes Leben trotz der Krankheit.

 
E wie Ehrlichkeit
Pflegen Sie einen ehrlichen Umgang mit der Krankheit. Es bringt wenig, sie zu vertuschen. Das macht die ganze Sache oftmals nur noch schlimmer. Wenn Sie andere in Ihrer Umgebung aufklären, dann fällt die Last des Vertuschens von Ihnen ab und Sie können mit ehrlicher Hilfe und Unterstützung rechnen.

 
M wie Mut
Jeden Tag brauchen pflegende Angehörige neuen Mut, um die Herausforderungen, die die Krankheit mit sich bringt, zu meistern. Vor allem brauchen sie Mut zur Wahrheit!

 
E wie Einfachheit
Es sind oftmals die einfachen Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern. Das kann der Merkzettel sein, der am Spiegel klebt oder auch die farbige Markierung. Wichtig ist, dass Sie die Hilfe zulassen und annehmen.

 
N wie Notfallplan
Die Demenz verlangt einen klaren Kopf und vor allem Struktur und Weitsicht von pflegenden Angehörigen. Diese Weitsicht ist es, die uns die Notwendigkeit von Notfallplänen vorschreibt. Regeln Sie die Pflege und Betreuung, wenn Sie einmal kurzfristig verhindert oder krank sind. Das Wissen um einen Notfallplan gibt Sicherheit.

 
Z wie zulassen
Wenn wir am Anfang der Krankheit stehen, dann plagt uns sehr oft der Gedanke nach der Ursache für das schwere Schicksal Demenz. Warum gerade mein Mann? Warum trifft es meine Familie? Bin ich schuld? Was habe ich getan? Diese Fragen sind ganz normal und gehören zum Trauerprozess um das frühere Leben. Geben Sie diesen Fragen Raum und Zeit, indem Sie sie zulassen. Allerdings wird die Antwort IMMER mit NEIN ausfallen. Sie sind nicht schuld! Das Schicksal hat einfach entschieden.

 

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