Gedanken zum Alltag

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Je älter man wird, umso mehr lassen die Kräfte nach und manches, was in jungen Jahren selbstverständlich war, wird im Alter ein unlösbares Problem.

Das kann das Bücken sein, das sehr schmerzhaft oder einfach nicht mehr möglich ist.

Es kann das Essen und Trinken sein, weil die Hände zittern und unsicher sind.

Es kann die Stufe sein, die Schwierigkeiten bereitet oder einfach nur unsicher macht.

Es kann die Zeitung sein, die ohne Brille oder spezielle Lesehilfe nicht mehr zu lesen ist.

Es können die Ohren sein, die die Klänge des Lebens nicht mehr durchlassen.

Es kann das Gedächtnis sein, das den Dienst versagt.

Sie sehen, es gibt eine endlose Reihe von Unmöglichkeiten und Schwierigkeiten aufzuzählen, die uns das Alter beschert.

Das war die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist, dass es für bzw. gegen all die oben genannten Wehwehchen oder Unzulänglichkeiten einfache bzw. sinnvolle und sehr nützliche Hilfsmittel gibt, die das Unvermögen ganz einfach kompensieren.

Das kann der Gehstock sein, die Leselupe, der Gehbock, der Rollator, der Trinkbecher oder das Seniorenbesteck, das Hörgerät oder der spezielle Wochenplaner oder …

All diese Dinge machen uns das Leben leichter. Nun ist es IHRE ENTSCHEIDUNG, diese Alltagshilfen anzunehmen!

Darüber diskutiere ich jeden Tag mit meiner Schwiegermutter, die 88 Jahre alt ist und mir auf meinen Appell bezüglich Alltagshilfe antwortet: „Nein, nein, damit warten wir noch. Ich bin noch nicht so weit.“

Tja, worauf warten wir? Warum warten wir?

Das ist hier die Frage, die ich mit einem Appell an Sie beantworte:

Springen Sie über Ihren Schatten!

Nehmen sie Hilfsmittel an!

Das hilft allen, die in die Pflege involviert sind.

 

Nun wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit.

Ihre Eva-Maria Popp

 

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