Technik als Helfer im Pflegealltag

Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz haben es sehr schwer, weil sie IMMER im Einsatz sind. Besonders im fortgeschrittenen Stadium der Demenz ist man nie vor Überraschungen sicher.

„Gerade noch saß er im Wohnzimmer, mein Otto, und nun ist er schon wieder unterwegs. Ich kann gar nicht so schnell gucken, wie er weg ist.“

Das waren die Worte, mit denen mir die Ehefrau eines demenziell Erkrankten bei der Signierstunde auf der Leipziger Buchmesse ihr Leid geklagt hat.
Was tun?

Wir haben uns lange unterhalten über die blanken Nerven, die irgendwann unweigerlich zu Tage treten, wenn man immer auf dem Sprung ist und nie weiß, wohin der demenziell Erkrankte wieder mal entwischt.

Vor allem in der Nacht wird es schwierig, wenn die Pflegeperson mit einem unguten Gefühl und „einem Ohr am Angehörigen“ einen unruhigen Schlaf schläft. Besonders dieser nächtliche Unruhezustand entpuppt sich als Energieräuber der besonderen Art. Das kann nicht lange gut gehen und es besteht dringend Handlungsbedarf.

Ein geeignetes Hilfsmittel ist in diesem Fall eine Klingelmatte, die tagsüber vor dem Sessel des Angehörigen und in der Nacht vor seinem Bett liegt. Sobald er aufsteht, meldet die Matte mit einem Klingelton die Bewegung und wir sind informiert. Im Umkehrschluss können wir ganz beruhigt sein, wenn die Matte keinen Ton von sich gibt. Diese Sicherheit ist Balsam für die Seele und gibt ein gutes Gefühl.

Ganz nach dem Motto „Kleine Ursache ­– große Wirkung“ kann ich Ihnen nur dazu raten, dass Sie sich schnellstens eine Klingelmatte besorgen, wenn Ihr Angehöriger zum unkontrollierten Weglaufen neigt.

Herzliche Grüße und alles Gute

Ihre Eva-Maria Popp

 

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