Liebe, liebe Sonne, komm‘ ein bisschen runter …

Herbstspaziergang

© Katarzyna Bialasiewicz photographee.eu – Fotolia

Sicher können Sie sich noch an dieses Kinderlied erinnern. Gerade im November und Dezember ist der Anfangsreim dieses Liedes hochaktuell und sogar verantwortlich für unsere physische und psychische Gesundheit.

Über die dunkle Jahreszeit leeren sich die Melatonin-Speicher in unserem Körper, was wiederum verantwortlich dafür ist, dass sich depressive Verstimmungen und die Grippewelle auf dem Vormarsch befinden.

Bei Menschen mit Demenz kann eine depressive Verstimmung leicht umschlagen in erhöhte Aggressivität und uns pflegenden Angehörigen zusätzlich das Leben schwer machen.

Diese fatale Verkettung sorgt dafür, dass uns der Winterblues doppelt im Griff hat.

So bleiben Sie im Herbst und Winter fit

Es gibt ein einfaches Mittel gegen den Winterblues: Raus aus dem warmen Wohnzimmer und rein in die frische Luft! Frischluftindianer statt Couch-Potato!

Nehmen Sie sich jeden Tag Zeit für einen Spaziergang! Dieser sollte optimalerweise in der Mittags- oder Nachmittagszeit stattfinden, weil zu dieser Tageszeit die Sonneneinstrahlung am größten ist. Diese aktive Lichtdusche wirkt übrigens auch, wenn die Sonne nicht direkt scheint.

Gehen Sie auf waldfreien Wegen, um möglichst viel Licht zu tanken! Wenn ihr Angehöriger nicht mehr selbst gehen kann, dann verwenden Sie einen Rollstuhl.

Bleiben Sie öfter mal stehen, um tief Luft zu holen und ein paar Übungen für die Arme zu machen. Das fördert die Sauerstoffaufnahme!

Nun wünsche ich Ihnen viele schöne Spaziergänge und Naturerlebnisse,
die Sie beide gut über den langen, dunklen Winter bringen.

So hat der Winterblues keine Chance, Ihnen und Ihrem Angehörigen das Leben zusätzlich schwer zu machen.

Ihre Eva-Maria Popp

 

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