Rosige Zukunft – Arbeitgeber zahlen Betreuungsleistungen!

Endlich! Die Politik hat ein Einsehen mit den Nöten der großen Gruppe der pflegenden Angehörigen und unterstützt diese in Zukunft mit einem steuer- und sozialabgabefreien Zuschuss für Betreuungsleistungen.

600 Euro Betreuungsleistungen vom Arbeitgeber ab 01. Januar 2015

Arbeitgeber zahlen Betreuungsleistungen

© Westend61 / Michael Reusse – Fotolia

Konkret heißt das, dass der Arbeitgeber ab dem 01. Januar 2015 für Arbeitnehmer, die zugleich pflegende Angehörige sind, bis zu 600 Euro pro Jahr an Betreuungsleistungen übernehmen kann.

Wenn wir davon ausgehen, dass eine Betreuungsstunde 25 Euro kostet, dann können Sie als pflegender Angehöriger immerhin 2 Stunden pro Monat Auszeit nehmen vom stressigen Pflegealltag und Ihr Arbeitgeber bezahlt das.

Das könnte im Monat ein Saunabesuch sein, den Sie sich gönnen, um sich zu erholen, ein langer Spaziergang an der frischen Luft, ein Theaterbesuch am Samstagabend zusammen mit Ihrem Partner, „Konditoren“ mit der besten Freundin, ein Besuch in der Bibliothek oder was immer Ihnen Freude bereitet.

Erhalten Sie Ihre Arbeitskraft!

Nutzen Sie diese geschenkte Auszeit bewusst zum Auftanken. Es ist sooo wichtig für Sie, Ihre Kraft zu erhalten – zum Wohle aller.

Nun gilt es, den Arbeitgeber zu informieren, dass Sie pflegender Angehöriger sind und diesen Mehrwert in Form von Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen wollen.

Scheuen Sie sich nicht, Ihren Arbeitgeber darauf anzusprechen!

Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf als Aufgabe der Unternehmen

Die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf steht bei den meisten Arbeitgebern ganz oben auf der Agenda! Schließlich ist der Fachkräftemangel im Zuge des demographischen Wandels voll im Gange.

Kennen Sie schon mein Buch zu diesem Thema?
„Pflege und Beruf unter einen Hut bringen“

Dort finden Sie noch viele Tipps, was Sie tun können, um als pflegender Angehöriger Mensch zu bleiben!

Nun wünsche ich Ihnen ein gutes Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber und viele erholsame Stunden im Jahr 2015.

Ihre Eva-Maria Popp

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