Studie: NonnaAnna®- Methode verbessert die Lebensqualität und Selbstständigkeit

NONNA ANNA Methode

© michaeljung – Fotolia

Die NonnaAnna®- Methode verbessert die Lebensqualität und Selbstständigkeit von Menschen mit Demenz.

Eine neue Studie beweist es.

Nun ist es amtlich. Eine Studie, die im Auftrag des Gouverneurs von Manisa, Türkei, und dem Familienministerium in Zusammenarbeit mit der renommierten Universität Istanbul erstellt wurde, beweist die Wirksamkeit der NonnaAnna®-Methode bei Menschen mit Demenz.

Über 17 Jahre hat Montessoripädagogin und -therapeutin Bianca Mattern die Erkenntnisse und Wirksamkeit der Montessoripädagogik auf ihre Arbeit mit Menschen mit Demenz übertragen und daraus die NonnaAnna®-Methode entwickelt. NonnaAnna® steht für ein pädagogisches Beschäftigungs- und Betreuungskonzept, das für Menschen mit Demenz ein hohes Maß an Selbstbestimmung garantiert.

Der Leitsatz heißt: „Hilf mir, es selbst zu tun!“

Dieser findet sowohl in der häuslichen Umgebung Anwendung als auch in Institutionen und ist auf die Initiative von NonnaAnna® sogar schon in den Lehrplan der Altenpflegeausbildung von NRW aufgenommen worden.

Die Studie besagt unter anderem, dass es bei 23 % der beteiligten Senioren zu einem Rückgang der depressiven Verstimmungen kam. Das ist aus Sicht von Betroffenen und pflegenden Angehörigen eine enorme Verbesserung der Befindlichkeit und der Lebensqualität.

Bei 34 % der Probanden erhöhte sich die Selbstständigkeit, nachdem über ein halbes Jahr die NonnaAnna®-Methode zur Anwendung kam.

Pflegende Angehörige können die NonnaAnna®-Methode selbst zu Hause ausprobieren, indem sie das pädagogisch wertvolle NonnaAnna®-Material verwenden, das als Kommunikationsbrücke zwischen dem demenziell Erkrankten und dem Betreuer dient.

Hilfreich sind auch die Bücher, die Bianca Mattern geschrieben hat. Sie erklären auf eindrucksvolle Art und Weise, wie man als pflegender Angehöriger NonnaAnna® mit einfachen Mitteln in den Alltag einbauen kann.

Vor allem das neueste Buch mit dem Titel „NonnaAnnas® Tagebuch“ lehrt uns, ein hohes Maß an Verständnis für den demenziell Erkrankten und seine Erlebens- und Gefühlswelt aufzubringen und darauf adäquat zu reagieren.

Auf diese Weise profitieren alle Beteiligten von den neuen Erkenntnissen der eindrucksvollen Studie: zum Wohle unserer Angehörigen mit Demenz und auch zu unserem eigenen Wohlergehen als pflegende Angehörige.

Viel Spaß bei der Arbeit mit NonnaAnna® wünscht Ihnen

Eva-Maria Popp

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