Schlagwort-Archive: Angehörige

Vergeben und Verzeihen

Vergeben und Verzeihen

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Das Vergeben und Verzeihen ist ein Thema, das gerade Söhne und Töchter von demenziell erkrankten Menschen immer wieder beschäftigt.

Nicht immer laufen Eltern-Kind-Beziehungen optimal. Sehr oft stehen ungelöste Konflikte im Raum und es ist noch nicht allzu lange her, dass die Erziehungsmethoden von körperlicher Gewalt geprägt waren. In anderen Fällen hat der Vater oder die Mutter die Familie verlassen. Weiterlesen

„Sonne, liebe Sonne, komm ein bisschen runter“

Spaziergang im Herbst

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Sicher können Sie sich noch an dieses Kinderlied erinnern. Gerade im Dezember ist der Anfangsreim dieses Liedes hochaktuell und sogar verantwortlich für unsere physische und psychische Gesundheit.

Über die dunkle Jahreszeit leeren sich die Melatonin-Speicher in unserem Körper, was wiederum dafür verantwortlich ist, dass sich die depressiven Verstimmungen und die Grippewelle auf dem Vormarsch befinden. Weiterlesen

Advent – Zeit der Erinnerung

Advent - Zeit für Musik

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Nun ist es wieder so weit. Der Advent steht vor der Tür und bringt eine Menge Erinnerungen an frühere Zeiten zurück.

Der Duft von frisch gebackenen Lebkuchen, Tannenzweigen, Zimt und Koriander zieht durch die Zimmer. Weihnachtslieder bestimmen die Radioprogramme und die akustische Kulisse in den Kaufhäusern.

Für uns pflegende Angehörige kann diese permanente Weihnachts- und Adventskulisse eine große Chance bieten für Erinnerungsarbeit pur. Weiterlesen

Gedanken zum Wert der Pflege

Das kleine 1×1 des Pflegegeldes

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Die neue Pflegereform ist auf den Weg gebracht und wird ab 2017 wirksam werden. In dieser Gesetzesreform werden ENDLICH Entlastungsangebote im größeren Umfang für pflegende Angehörige beinhaltet sein und das ist gut so. Es hat lange genug gedauert, bis man die pflegenden Angehörigen als das wahrgenommen hat, was sie sind: Die größte Gruppe von Menschen in unserem Land, welche die Dienstleistung Pflege anbietet. Weiterlesen

Mit Musik eine Brücke zu den Erinnerungen bauen

Bett im Kornfeld

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Dieser Schlagertitel hat es in sich für Wolfgang. Er ist 73 Jahre alt und vor zweieinhalb Jahren wurde bei ihm Demenz diagnostiziert. Einmal in der Woche geht er mit Bianca Mattern in den Pferdestall zum Arbeiten. Bianca ist die Chefin von „NonnaAnna® – Montessori für Senioren“. Die Stallarbeit ist eine individuelle Betreuung und Beschäftigung für Wolfgang und wird von der Pflegekasse bezahlt. Diese Aufgabe gibt ihm das Gefühl wichtig zu sein, etwas zu leisten. Vor allem reißt sie ihn aus seiner depressiven Stimmung heraus. Er genießt es, mit Bianca zu schuften und zu schwitzen. Voller Energie füllt er die Schubkarre mit Stroh und fährt sie zu den Pferdeboxen. Weiterlesen

Mit Kindern über Demenz sprechen

Mit Kindern über Demenz sprechen

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Wenn in einer Familie Demenz zum Thema wird, weil Oma oder Opa, Tante oder Onkel davon betroffen sind, dann sind die Erwachsenen im Zweifel, wie die Kinder darauf reagieren. Dürfen die Kinder die Wahrheit erfahren? Macht das Thema den Kindern Angst? Können Kinder überhaupt verstehen, was Demenz ist?

Meine klare Antwort darauf lautet:
„Ja, Kinder dürfen und müssen die Wahrheit erfahren.“ Weiterlesen

Alzheimer: „Ein Abschied auf Raten“

zdf-interview-eva-maria-poppSchlimm ist es nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für deren Angehörige, die den förmlichen Zerfall des Geistes eines geliebten Menschen mit ansehen müssen.

Aufklärung, Ratschläge und damit Hilfe rund um das Thema ‪Alzheimer und Demenz‬ bietet die ‪Wehrfritz‬ GmbH mit ausgewählten Produkten und innovativen Konzepten. Ebenso Eva-Maria Popp – als Coach begleitet sie Betroffene und ihre Familien im Alltag. Weiterlesen

Die WHO mahnt das gesellschaftliche Defizit einer alternden Gesellschaft an!

nonna-annaEin Plädoyer für Montessori für Senioren

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) liefert im Herbst 2015 erstmals einen Weltbericht über Altwerden und Gesundheit und mahnt darin gewaltige Veränderungen an im gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema Alter.

Es seien radikale Veränderungen in den Gesundheitssystemen nötig sowie in der Art und Weise, wie die Gesellschaft alte Menschen wahrnehme. Weiterlesen

Erinnern als Prophylaxe

erinnerungsbuchJe älter wir werden, umso mehr gewinnt die Vergangenheit und alles, was wir früher erlebt, gemacht, gefühlt, gegessen … haben, an Bedeutung. Während der Jugendzeit und des Erwachsenenalters sind wir viel zu beschäftigt mit den täglichen kleinen und großen Sorgen, als dass wir uns Gedanken machen könnten um früher. Allerdings wächst mit zunehmendem Alter die Freude am Erinnern. Das gilt für die meisten Seniorinnen und Senioren.

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Hilfe für Jung und Alt – Caresharing macht es möglich

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Als pflegende Angehörige eines demenziell Erkrankten können Sie ein Lied davon singen, wie anstrengend und zeitraubend Pflege sein kann.

Sie sind den ganzen Tag damit beschäftigt, Ihrem Angehörigen die volle Aufmerksamkeit zu schenken, den Haushalt in Schwung zu halten, Arzttermine einzuhalten usw.

Das ist sehr kräftezehrend und schreit nach Hilfe und Unterstützung. Weiterlesen

Wenn die Schmerzen den letzten Nerv rauben

Verhaltenstagebuch

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Es gibt Tage im Leben von uns pflegenden Angehörigen, die uns den letzten Nerv rauben. Unsere Lieben sind aufreibend, aggressiv, laut, unruhig – keiner weiß warum.

Diese veränderte Verhaltensweise könnte ein deutlicher Hinweis auf einen lang anhaltenden und dauerhaften Schmerzustand sein. Weiterlesen

„HILFE – HILFE – HILFE“

Auf Gefühle eingehen bei mit Menschen mit Demenz

© Westend61 / Michael Bader

Diese Worte höre ich jeden Tag stundenlang. Sie werden flehentlich gerufen von einem Mann, der in einem Altenheim in meiner Nachbarschaft lebt.

Es zerreißt mir das Herz, wenn ich das höre. Ist denn keiner da, der sich in die Situation dieses Mannes hineinversetzen könnte, der sich darum bemüht, ihn zu verstehen. Weiterlesen

Heute mal ‘ne Pause!

Pause machen

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Für pflegende Angehörige sind die Tage sehr, sehr lang und anstrengend. Besonders belastend ist die Tatsache, dass wir NIE fertig sind.

Während Menschen, die anderen Aufgaben in Form einer Berufstätigkeit nachgehen, nach getaner Arbeit „den Stift aus der Hand legen“, sind wir als pflegende Angehörige im Dauereinsatz. Keine Pause, nie fertig, kein Ende in Sicht, keine Ruhepause … Weiterlesen

Orientierungshilfen schenken Sicherheit

Orientierungshilfen für Menschen mit Demenz

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Hilfen gegen Aggression und Rückzug
Der Alltag von Menschen mit Demenz wird mit dem zunehmenden Fortschreiten der Krankheit als unsicher und beängstigend erlebt. Daraus entwickelt sich entweder ein Rückzugsverhalten oder eine aggressive Phase. Beides ist für den Betroffenen und seine Umgebung eine Katastrophe und erschwert das Zusammenleben. Das ist schade und muss nicht sein.

Verständnis für Unsicherheit
Wenn wir uns in die Erlebenswelt unseres Angehörigen hineinversetzen, dann verstehen wir, was in ihm vorgeht und woher die Unsicherheit kommt – vor allem ist klar, dass wir entgegenwirken können! Weiterlesen

Essen hält Leib und Seele zusammen

Warum Essen für Menschen mit Demenz so wichtig ist

Essen hält Leib und Seele zusammen

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Der weise Spruch „Essen hält Leib und Seele zusammen“ gilt ein Leben lang und gewinnt besonders im Alter noch mehr an Bedeutung, wenn andere Formen der Abwechslung und Anregung zunehmend schwinden, weil es an der Mobilität und Aufnahmefähigkeit fehlt.

Essen ist in unserem Leben tief verwurzelt mit vorwiegend angenehmen Erinnerungen: Zum einen gehört es zu den elementaren Handlungen eines Menschen – ohne Essen kein Leben. Zum anderen ist es in der Regel verbunden mit Zusammengehörigkeitsgefühl, Familie und Lustbefriedigung. Weiterlesen

Technik als Helfer im Pflegealltag

Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz haben es sehr schwer, weil sie IMMER im Einsatz sind. Besonders im fortgeschrittenen Stadium der Demenz ist man nie vor Überraschungen sicher.

„Gerade noch saß er im Wohnzimmer, mein Otto, und nun ist er schon wieder unterwegs. Ich kann gar nicht so schnell gucken, wie er weg ist.“

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Betreuungsleistungen statt Pflegesachleistungen – das macht Sinn

Mehr Betreuungsgeld für alle

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Immer wieder hören wir die Klagen vieler unserer Leserinnen und Leser, dass Sie größten Wert auf die qualifizierte und vor allem individuelle Betreuung ihrer demenziell erkrankten Angehörigen legen, das Geld für Betreuungsleistungen aber nicht ausreichend wäre. Das war in der Tat so bis zu Beginn dieses Jahres. Ab 01. Januar 2015 haben sich die gesetzlichen Vorgaben geändert und der Gesetzgeber hat den Wunsch der Angehörigen nach mehr Betreuungsleistungen endlich anerkannt.

Das macht großen Sinn, weil es den pflegenden Angehörigen einen größeren Freiraum in der eigenen Freizeitgestaltung schenkt und die eine oder andere Auszeit verschafft. Gut so! Weiterlesen

Tablet & Co für Menschen mit Demenz

praxis

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Eine aktuelle Forsa-Studie besagt, dass Senioren ab 65 Jahren gerne Tablets benutzen. Dieses Ergebnis erstaunt auf den ersten Blick, weil Senioren nicht gerade zu den sogenannten Digital Natives gehören. Unter diesem Fachbegriff verbergen sich alle Erwachsenen, die nach 1980 geboren sind. Sie wurden bereits mit dem Computer groß und haben die Funktionen der digitalen Welt quasi „mit der Muttermilch aufgesogen“.

Alle anderen erlernen die digitale Welt und einen leichten Umgang damit mehr oder weniger. Weiterlesen