Schlagwort-Archive: Pflege

Gedanken zum Wert der Pflege

Das kleine 1×1 des Pflegegeldes

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Die neue Pflegereform ist auf den Weg gebracht und wird ab 2017 wirksam werden. In dieser Gesetzesreform werden ENDLICH Entlastungsangebote im größeren Umfang für pflegende Angehörige beinhaltet sein und das ist gut so. Es hat lange genug gedauert, bis man die pflegenden Angehörigen als das wahrgenommen hat, was sie sind: Die größte Gruppe von Menschen in unserem Land, welche die Dienstleistung Pflege anbietet. Weiterlesen

Mit Kindern über Demenz sprechen

Mit Kindern über Demenz sprechen

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Wenn in einer Familie Demenz zum Thema wird, weil Oma oder Opa, Tante oder Onkel davon betroffen sind, dann sind die Erwachsenen im Zweifel, wie die Kinder darauf reagieren. Dürfen die Kinder die Wahrheit erfahren? Macht das Thema den Kindern Angst? Können Kinder überhaupt verstehen, was Demenz ist?

Meine klare Antwort darauf lautet:
„Ja, Kinder dürfen und müssen die Wahrheit erfahren.“ Weiterlesen

Aktuelle Befragung der Universität Mannheim zum Thema „Beruf und Pflege vereinbaren“

Bereits mehr als 10 % aller Berufstätigen über 40 Jahre pflegen heute neben ihrem Beruf einen Angehörigen zu Hause.

Die Projektgruppe „Beruf und Pflege“ der Universität Mannheim beschäftigt sich daher in einem aktuellen Forschungsprojekt damit, inwiefern eine aktive Pflegetätigkeit mit einer Berufstätigkeit vereinbart werden kann. Mit Ihrer Teilnahme an der Befragung leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um in Zukunft Lösungen für Berufstätige mit Pflegeverantwortung zu entwickeln! Weiterlesen

Betreuungsleistungen statt Pflegesachleistungen – das macht Sinn

Mehr Betreuungsgeld für alle

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Immer wieder hören wir die Klagen vieler unserer Leserinnen und Leser, dass Sie größten Wert auf die qualifizierte und vor allem individuelle Betreuung ihrer demenziell erkrankten Angehörigen legen, das Geld für Betreuungsleistungen aber nicht ausreichend wäre. Das war in der Tat so bis zu Beginn dieses Jahres. Ab 01. Januar 2015 haben sich die gesetzlichen Vorgaben geändert und der Gesetzgeber hat den Wunsch der Angehörigen nach mehr Betreuungsleistungen endlich anerkannt.

Das macht großen Sinn, weil es den pflegenden Angehörigen einen größeren Freiraum in der eigenen Freizeitgestaltung schenkt und die eine oder andere Auszeit verschafft. Gut so! Weiterlesen

Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf –
das Stiefkind der Nation

leipziger_buchmesseAm vergangenen Samstag durfte ich viele von Ihnen, sehr geehrte Leserinnen und Leser, auf der Leipziger Buchmesse persönlich kennenlernen, sehen und sprechen.

An dieser Stelle vielen Dank für Ihren Besuch und vor allem für die guten Gespräche.

Wir haben uns ausgetauscht und ich habe zahlreiche Impulse für Blog-Themen von Ihnen erhalten, die ich in den nächsten Wochen an dieser Stelle aufgreifen werde. Weiterlesen

Angemessen sprechen mit Menschen mit Demenz

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Immer wieder fällt mir auf, dass Profis, die mit unseren demenziell erkrankten Angehörigen arbeiten, in eine eigenartige Sprache verfallen, sobald sie mit diesen kommunizieren.

Sowohl die Stimmlage als auch der Tonfall und die Wortwahl verändern sich auf eine äußerst unangenehme Art und Weise. Während diese Pfleger, Betreuer und Therapeuten mit uns, den pflegenden Angehörigen, ganz normal sprechen, verfallen Sie in dieses eigentümliche Sprachmuster – eine Mischung aus Babysprache und 1. Person Plural, sobald sie mit dem demenziell Erkrankten selbst sprechen. Sie verwenden „wir“, statt „Sie“ und nehmen dem Angesprochenen damit seine Würde, ein eigenständiger Mensch zu sein. Weiterlesen

Tausche siebten Sinn gegen Stolperfalle

Tausche siebten Sinn gegen Stolperfalle

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Das Leben steckt voller Gefahren. Wir alle können uns Zeit unseres Lebens an viele Situationen erinnern, in denen wir knapp an kleineren oder auch größeren Katastrophen vorbeischrammten. Oftmals hat uns das Glück, der Zufall, aber häufig auch der siebte Sinn vor einem Unfall bewahrt. Deshalb ist die Frage, wie sich der siebte Sinn ausbildet, sehr wichtig für uns. Weiterlesen

Mobil mit dem Rollator

Gute Tipps für Einkauf und Gebrauch

Gehen zu können ist für viele Menschen ein Stück Lebensqualität, die sie in der Regel gar nicht als solche wahrnehmen, da es normal ist überall dorthin gehen zu können, wohin man gerade will. Dieses Stück Lebensqualität gelangt erst ins Bewusstsein, wenn sie wegfällt, weil der Bewegungsapparat nachhaltig eingeschränkt ist. Dann ist es Zeit über Gehilfen nachzudenken. Weiterlesen