Schlagwort-Archive: Tipps

„Sonne, liebe Sonne, komm ein bisschen runter“

Spaziergang im Herbst

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Sicher können Sie sich noch an dieses Kinderlied erinnern. Gerade im Dezember ist der Anfangsreim dieses Liedes hochaktuell und sogar verantwortlich für unsere physische und psychische Gesundheit.

Über die dunkle Jahreszeit leeren sich die Melatonin-Speicher in unserem Körper, was wiederum dafür verantwortlich ist, dass sich die depressiven Verstimmungen und die Grippewelle auf dem Vormarsch befinden. Weiterlesen

Tipps für die kalte Jahreszeit

Kurzer Poncho für Rollstuhlfahrer

© Alexander von Wiedenbeck

Für Mütter und pflegende Angehörige beginnt im Herbst und im Winter eine wahre Leidenszeit. Das hängt sehr eng mit dem An- und Ausziehen zusammen, das sowohl für Babys, Kleinkinder, aber auch für Senioren, die nicht mehr so beweglich sind, eine furchtbare Prozedur sein kann und oftmals den Gang an die frische Luft verleidet. Das wiederum kann fatale Folgen haben für die Gesundheit, aber auch für das Gemüt. Weiterlesen

Mit Musik eine Brücke zu den Erinnerungen bauen

Bett im Kornfeld

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Dieser Schlagertitel hat es in sich für Wolfgang. Er ist 73 Jahre alt und vor zweieinhalb Jahren wurde bei ihm Demenz diagnostiziert. Einmal in der Woche geht er mit Bianca Mattern in den Pferdestall zum Arbeiten. Bianca ist die Chefin von „NonnaAnna® – Montessori für Senioren“. Die Stallarbeit ist eine individuelle Betreuung und Beschäftigung für Wolfgang und wird von der Pflegekasse bezahlt. Diese Aufgabe gibt ihm das Gefühl wichtig zu sein, etwas zu leisten. Vor allem reißt sie ihn aus seiner depressiven Stimmung heraus. Er genießt es, mit Bianca zu schuften und zu schwitzen. Voller Energie füllt er die Schubkarre mit Stroh und fährt sie zu den Pferdeboxen. Weiterlesen

So gewinnen Sie wertvolle Zeit für sich selbst

Mit Kindern über Demenz sprechen

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Liebe Leserinnen und Leser,

als pflegende Angehörige dreht sich Ihr gesamtes Denken und Handeln in der Regel um das Wohlergehen Ihres demenziell Erkrankten und die Bewältigung des Alltags incl. Haushalt. Weiterlesen

Mit Kindern über Demenz sprechen

Mit Kindern über Demenz sprechen

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Wenn in einer Familie Demenz zum Thema wird, weil Oma oder Opa, Tante oder Onkel davon betroffen sind, dann sind die Erwachsenen im Zweifel, wie die Kinder darauf reagieren. Dürfen die Kinder die Wahrheit erfahren? Macht das Thema den Kindern Angst? Können Kinder überhaupt verstehen, was Demenz ist?

Meine klare Antwort darauf lautet:
„Ja, Kinder dürfen und müssen die Wahrheit erfahren.“ Weiterlesen

Wenn die Schmerzen den letzten Nerv rauben

Verhaltenstagebuch

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Es gibt Tage im Leben von uns pflegenden Angehörigen, die uns den letzten Nerv rauben. Unsere Lieben sind aufreibend, aggressiv, laut, unruhig – keiner weiß warum.

Diese veränderte Verhaltensweise könnte ein deutlicher Hinweis auf einen lang anhaltenden und dauerhaften Schmerzustand sein. Weiterlesen

Helfen hilft …

Hilfe annehmen

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Schon die Beatles haben sich in ihrem legendären Song „Help“ mit dem Thema des Helfens auseinandergesetzt und trotz ihrer Jugend erkannt, wie es Menschen im fortgeschrittenen Alter geht, die Hilfe brauchen:

„When I was younger, so much younger than today
I never needed anybody’s help in any way.
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Die Hitze – der Feind in der eigenen Wohnung

Hitze - Sonne - Thermometer

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Wir erleben gerade eine beispiellose Hitzewelle, die leicht zum großen Problem für unseren demenziell Erkrankten werden kann, wenn wir keine Gegenmaßnahmen treffen.

Das große Thema im Kontext von Hitze und Demenz ist der Flüssigkeitsverlust, der durch das Schwitzen verursacht wird. Dieser Umstand führt zu einer Verdickung des Blutes und kann unter Umständen sogar einen Schlaganfall auslösen. Auf alle Fälle verstärkt er die Symptomatik des Vergessens auf fatale Art und Weise. Das ist für alle Beteiligten sehr unangenehm, weil sich mit der Verschlechterung des Allgemeinzustandes natürlich die Stresssymptomatik auf Seiten des pflegenden Angehörigen erhöht, der aufgrund der Hitze ebenfalls nicht voll bei Kräften ist. Das kann der Beginn eines verhängnisvollen Teufelskreises sein, dem Sie dringend Einhalt gebieten müssen. Weiterlesen

Orientierungshilfen schenken Sicherheit

Orientierungshilfen für Menschen mit Demenz

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Hilfen gegen Aggression und Rückzug
Der Alltag von Menschen mit Demenz wird mit dem zunehmenden Fortschreiten der Krankheit als unsicher und beängstigend erlebt. Daraus entwickelt sich entweder ein Rückzugsverhalten oder eine aggressive Phase. Beides ist für den Betroffenen und seine Umgebung eine Katastrophe und erschwert das Zusammenleben. Das ist schade und muss nicht sein.

Verständnis für Unsicherheit
Wenn wir uns in die Erlebenswelt unseres Angehörigen hineinversetzen, dann verstehen wir, was in ihm vorgeht und woher die Unsicherheit kommt – vor allem ist klar, dass wir entgegenwirken können! Weiterlesen

Technik als Helfer im Pflegealltag

Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz haben es sehr schwer, weil sie IMMER im Einsatz sind. Besonders im fortgeschrittenen Stadium der Demenz ist man nie vor Überraschungen sicher.

„Gerade noch saß er im Wohnzimmer, mein Otto, und nun ist er schon wieder unterwegs. Ich kann gar nicht so schnell gucken, wie er weg ist.“

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Betreuungsleistungen statt Pflegesachleistungen – das macht Sinn

Mehr Betreuungsgeld für alle

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Immer wieder hören wir die Klagen vieler unserer Leserinnen und Leser, dass Sie größten Wert auf die qualifizierte und vor allem individuelle Betreuung ihrer demenziell erkrankten Angehörigen legen, das Geld für Betreuungsleistungen aber nicht ausreichend wäre. Das war in der Tat so bis zu Beginn dieses Jahres. Ab 01. Januar 2015 haben sich die gesetzlichen Vorgaben geändert und der Gesetzgeber hat den Wunsch der Angehörigen nach mehr Betreuungsleistungen endlich anerkannt.

Das macht großen Sinn, weil es den pflegenden Angehörigen einen größeren Freiraum in der eigenen Freizeitgestaltung schenkt und die eine oder andere Auszeit verschafft. Gut so! Weiterlesen

Sehen wir uns auf der Leipziger Buchmesse?

Logo der Leipziger BuchmesseSeit gut einem Jahr begleite ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit meinem Blog für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz.

Meine Absicht ist es, die schwere Last, die Sie tragen, etwas zu erleichtern. Außerdem ist es mein Ziel, Ihnen die andere Seite der Demenz immer wieder vor Augen zu halten. Weiterlesen

„Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist“

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So positiv wird in der berühmten Operette „Die Fledermaus“ das Vergessen beurteilt. Für uns – die pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz – kann dieses Zitat durchaus in die schöne Traumwelt der Operette geschoben werden, die nichts mit der Realität zu tun hat.

Mancher Leser wird es sogar als blanken Hohn empfinden und mit Unverständnis reagieren, dass im Vergessen auch Glück zu sehen sei. Weiterlesen

Achtung Silvester – eine große Gefahr für Senioren

Achtung Silvester

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Nun ist es wieder so weit. Der Jahreswechsel steht vor der Tür und viele Jugendliche, aber auch deren Eltern freuen sich auf eine ausgelassene Feier, vor allem aber auch auf eine laute Begrüßung des neuen Jahres mit Raketen und Böllern. Doch des einen Freud wird ganz schnell zu des anderen Leid, nämlich für unsere Angehörigen, die demenziell erkrankt sind.

Was steckt dahinter? Weiterlesen

Wohlfühlfaktoren für Menschen mit Demenz

Wohlfühlfaktoren für Menschen mit Demenz

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Das Seelenleben von Menschen mit Demenz gehorcht anderen Mechanismen als das ihrer pflegenden Angehörigen. Deshalb ist es oft so schwer, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der uns Anvertrauten demenziell Erkrankten einzufühlen.

Diesen Umstand nehme ich heute zum Anlass, um mich einmal aus eigener Sicht in die Erlebenswelt von Menschen mit Demenz einzulassen, um daraus das nötige Verständnis für ihre Handlungsweisen abzuleiten.
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Sicherheit, wenn die Demenz alles auf den Kopf stellt

Sicherheit

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Als pflegende Angehörige kennen Sie das ungute Gefühl, dass einen beschleicht, wenn man im Lokalteil der Heimatzeitung vom Feuerwehreinsatz im Nachbardorf liest oder beim Kaffeekränzchen vom Wasserschaden bei einer Freundin hört. Diese Unglücksfälle erinnern uns immer wieder daran, wie gefährdet der eigene Haushalt für Feuer- und Wasserschäden ist, weil die Welt unseres demenziell erkrankten Angehörigen manchmal auf dem Kopf steht und es leicht passieren kann, dass der Wasserhahn nicht abgedreht wird, weil er/sie vergisst, dass der Hahn überhaupt aufgedreht wurde. Auch die Herdplatte stellt ein großes Risiko dar, weil Menschen mit Demenz die Funktion der Platte vergessen haben. Weiterlesen

Wichtige Tipps für die Einstufung in die Pflegestufe

Wichtige Tipps für die Einstufung in die Pflegestufe

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Heute kommt der medizinische Dienst! Diese Feststellung ist für viele von uns fast eine Drohung. Wie wird dieser Termin ablaufen? Werden wir uns „richtig“ verhalten? Werden wir bzw. wird der Patient das „Richtige“ sagen? Schließlich hängt von dieser Einstufung eine Menge ab. Weiterlesen

Hilfreiche Gedanken, wenn das Schreien unerträglich wird

Hilfreiche Gedanken

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Als pflegender Angehöriger sind Sie im Dauereinsatz und im Dauerstress, wenn es um die Sorge um Ihren demenziell Erkrankten geht. Sie sind immer präsent und Ihre Gedanken lassen selten andere Themen- und Denkwelten zu als die Demenz.

Wenn dann noch sehr unangenehme und belastende Verhaltensweisen Ihres zu Pflegenden dazukommen, dann ist oftmals das Maß des Erträglichen erreicht. Weiterlesen